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Skike | Trainings, Kurse und Lauftreff

Ausbilder: Maik Hammerschick
DSV Nordic Skating Trainer, Skike Trainer

Eine gute Mischung aus mehreren Sportarten: 
Skikes sind eine Mischung aus Inlinern und Skirollern, die zusätzlich die Vorteile eines Mountainbikes bieten. Weil die Sportgeräte mit Luftreifen und fest eingebauten Bremsen aufgewertet sind, sichern Skikes ein hohes Maß an Fahrstabilität, Geländetauglichkeit und Sicherheit zu. Da Skiker der Sportart auch auf unebenem Terrain nachgehen können, sind den Einsatzmöglichkeiten dieser Freizeitbeschäftigung nur wenige Grenzen gesetzt.

Skike – Besonderheiten der Sportart

Skiken ist ein Gesundheits- und Ausdauersport, der Elemente des Skilanglaufs, Skatens und Bikens miteinander vereint. Indem die Fahrer auf speziellen Luftreifen angeschnallt sind, führen Sportler ähnliche Bewegungen wie beim Langlauf aus.

Effizientes Ganzkörpertraining

Skiken gleicht einem effektiven Ganzkörpertraining, das ungefähr 90 Prozent der Muskulatur beansprucht. Ob dick oder dünn, ob jung oder alt – Skiken ist für nahezu alle Personen geeignet, die nicht zu stark gesundheitlich beeinträchtigt sind. Weil die Bewegungsabläufe auf den Skates besonders weich sind, werden die Wirbelsäule und Gelenke deutlich spürbar geschont. Deshalb ist die Sportart auch für all die Menschen eine gute Wahl, die unter Gelenkproblemen leiden. Für übergewichtige Personen ist Skiken eine gute Wahl, da die Pfunde bei regelmäßigen intensiven Workouts schmelzen. Wer regelmäßig Sport treibt, wird ebenfalls vom positiven Effekt des Ganzkörpertrainings profitieren.

Effektives sportliches Training

Viele sportlich aktive Menschen nutzen das Skiken, um zur Sommerzeit einer Alternative zum Skilanglauf nachzugehen. Zugleich dient die Sportart als sinnvolle Ergänzung oder Alternative zum Langstreckenlauf. Trotz des hohen Energieverbrauchs ermöglicht Skiking eine wesentlich schnellere Regeneration als Sportarten wie Laufen. Bei höheren Trainingseinheiten ist das Risiko von sogenanntem Übertraining dennoch auf ein Minimum beschränkt. Positive Effekte liegen bereits auf der Hand, da Skiking nicht nur die Gelenke schont. Die Sportart beugt ebenfalls Fehlbelastungen der Gelenke vor. Zugleich ermöglicht Skiken ein effektives Bauch- und Rückentraining. Der Kalorienverbrauch weicht beim Skiking zwar von Person zu Person voneinander ab. Bei einem Gewicht von 70 Kilogramm können sportlich aktive Menschen mit einem Verbrauch von 150 Kalorien pro Viertelstunde rechnen. Dementsprechend verbrennen Skiker bei einer einstündigen Trainingseinheit ungefähr 600 Kilokalorien.

Gesundheitliche Vorteile

Skiken trainiert nicht nur das Herz-Kreislauf-System. Zugleich zielen die Workouts darauf ab, Koordination sowie Ausdauer zu trainieren. Wer einen effektiven Muskelaufbau wünscht, wird ebenfalls vom Training auf den Skikes profitieren. Weil sich die Körpermasse im Gegensatz zu Sportarten wie Jogging auf die Waagerechte verteilt, werden Gelenke geschont und Bänder, Sehnen sowie Knochen trainiert.

Erst skiken, dann Skilanglauf

Gut zu wissen: Viele begeisterte Skilangläufer bestätigen, dass es einfacher ist, erst mit dem Skiken zu beginnen und möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt auf Ski umzusteigen. Wer sich bester Gesundheit erfreut ist und gern neue Sportarten erlernt, kann somit beide Freizeitbeschäftigungen nacheinander erlernen. Ebenso sinnvoll ist es, wenn Sie Ihre ersten praktischen Übungen auf befestigtem bzw. ebenem Terrain beginnen. Fühlen Sie sich auf diesem Untergrund sicher, können Sie bei zunehmender Sicherheit ebenfalls Offroad-Terrain erobern.

Übung macht den Meister

Selbstverständlich nehmen sich unsere Experten bei Skike-Kursen die Zeit, um Sie beim Training der Sportart zu unterstützen. Wir sorgen dafür, dass Sie sicher unterwegs sind und viel Freude an der Sportart haben. Verlassen Sie sich auf unsere Kompetenzen. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Individuelle Kurse für jeden Anspruch

Möchten Sie sich näher mit dem Skiken vertraut machen? Dann sind wir die richtigen Ansprechpartner für Sie. Wir beantworten Ihnen nicht nur alle offenen Fragen rund um die Sportart. Zudem bieten wir Ihnen Kurse an, bei denen Sie sich mit der Sportart vertraut machen oder bereits erlernte Praktiken intensivieren können.

Training

Voraussetzungen

Voraussetzungen für das Nordic Skating Training ist lediglich alleine auf den Rollern stehen zu können.

Schutzausrüstung und Nordic Skater können gegen Gebühr gestellt werden.

Inhalt
  • Koordinationsübungen
  • Stocktechniken
  • Individuelle angepasstes Training an die Teilnehmer

 

Treffpunkt

Maik Hammerschick
Heinrich-Krumm-Str. 20
63073 Offenbach

Preis pro Person

5 € pro Person

Anmeldung

Bitte unbedingt telefonisch oder per E-Mail mit Telefonnummer anmelden.

Kurse

 

Schnupperstunde

Die einstündige Schnupperstunde eignet sich ideal, um den Nordic-Skating-Sport kennenzulernen oder auch um einen Einblick in die verschiedenen Rollerarten zu erhalten.

Inhalte

  • Erklärung des Sportgerätes
  • Erste Steh-, Geh- und Rollversuche

Preis pro Person
 29 €

Die komplette Ausrüstung für die Schnupperstunde ist im Preis enthalten.

Skike Schnupperstunde Termine

Einsteiger: Erste Techniken lernen (2 Stunden).

Dieser zweistündige Kurs richtet sich an all diejenigen, die dem Sport schon immer oder für eine lange Zeit entsagt haben. Personen, die ihre Körpergewichtsreduktion durch Sport unterstützen wollen oder solche die mit dem Gleichgewicht halten Ihre Schwierigkeiten haben.

Inhalte

  • Erklärung des Sportgerätes
  • Einstellen und Anlegen der Ausrüstung
  • Koordinationstraining
  • Stocktechnik erlernen

Preis pro Person
59 €

Die Ausrüstung ist im Kurs-Preis enthalten.

Einsteiger: Lernen, wie es richtig geht (3 Stunden).

Nordic Skating ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Das Ziel unseres 3-stündigen Einsteigerkurses ist die selbstständige Ausübung der Sportart.

Inhalte

  • Erklärung des Sportgerätes
  • Einstellen und Anlegen der Ausrüstung
  • Koordinationsübungen mit und ohne Partner
  • Bremstechniken
  • Kurvenfahren
  • Fahrübungen ohne Stockeinsatz sowie mit verschiedenen Stockeinsätzen

Preis pro Person
79 €

Die komplette Ausrüstung ist im Kurspreis enthalten.

Einsteiger Nordic Skating Termine

Fortgeschrittenen-Kurs

Die Übungen werden Individuell an Ihr bereits vorhandenes Können angepasst.

Inhalte

  • Aufbau von Grundtechniken wie Stock- und Schritttechnik
  • Vertiefung Ihre Kenntnisse
  • Stück-für-Stück: Erarbeitung von längeren Gleitphasen
  • Koordinationstraining

Preis pro Person
59 €

Schutzausrüstung, Nordic Skater und Stöcke sind im Preis inbegriffen.

Skike-Fortgeschrittenen-Termin

Biathlon-Kurs

Nordic Skating und Laserschießen
Das Spannende und Abwechslungsreiche an diesem Biathlon-Kurs ist sicherlich, dass beim Biathlon das Schießen nach einer körperlichen Belastung stattfindet. Zwei Dinge, die kaum zueinander passen, deren Mischung aber gerade das Besondere und Faszinierende an dieser Sportart darstellt.

Voraussetzungen
An dem Biathlon-Kurs kann jeder teilnehmen,
der etwas sportlich ist oder beispielsweise einen Einsteigerkurs in Nordic Skating oder Skiken absolviert hat, klassische Langlauferfahrung, Skatingerfahrung besitzt oder Inliner fahren kann.

Mit unserem mobilen Laser-Biathlon-System von Hora Systemtechnik können wir Entfernungen von
5-50 Metern realisieren. Die Hora Systemtechnik GmbH ist weltweit in allen großen Biathlonstadien mit ihren vollelektronischen Schießständen vertreten. Dadurch sind die Betreiber der Biathlonstadien in der Lage Wettkämpfe für Weltcups und Weltmeisterschaften durchzuführen.
Wir verwenden Original Anschütz-Biathlongewehre mit der Lasertechnik von Hora. Durch die Verwendung der Laserklasse 1 ist das System völlig ungefährlich. Realistischer geht es nicht mehr.

Inhalte

  • Koordinationsübungen, um den Gleichgewichtssinn zu schulen
  • Stock- & Bremstechniken
  • Erklärung des Original Biathlon Gewehr mit Laser Klasse 1 (ungefährich) und dessen Handhabung, erste Schießübungen 
  • Tipps zur Verbesserung der Schießtechnik
  • Biathlon-Wettkampf unter den Kursteilnehmern

Preis pro Person
89 €

Schutzausrüstung und Nordic Skater können gegen Gebühr gestellt werden.

Lauftreff

Voraussetzungen

Das eine oder andere sollte mitgenommen werden:

  • aufgepumpte Nordic-Cross-Skater
  • ein komplettes Ersatzrad (idealerweise aufgepumpt)
  • etwas zum Trinken
  • Und den Geldbeutel für die Einkehr: Man muss seinem Körper Gutes tun, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen.

 

Inhalt

Unser privater kostenloser Nordic-Skating-Lauftreff, auch Skike-Treff, genannt findet samstags statt. In der Gruppe lässt sich der innere Schweinehund  einfach leichter überwältigen. Die Laufstrecke richtet sich immer nach den Teilnehmern. Wer 10 km schaftt, ist bei uns richtig.

 

Treffpunkt

Maik Hammerschick
Heinrich-Krumm-Str. 20
63073 Offenbach

Preis pro Person

Kostenlos

Anmeldung

Bitte unbedingt telefonisch oder per E-Mail mit Telefonnummer anmelden.

Privatkurs

Privatstunden (1-2 Personen) für Anfänger und Fortgeschrittene ganz nach Ihren Bedürfnissen. Der Kurs wird individuell angepasst.
1 Person für 2 Stunden = 120 €.
2 Personen für 2 Stunden = 180 €.

Schreiben Sie uns gerne ein E-Mail an kontakt@maik-hammerschick.de oder rufen Sie uns an unter 0171 – 4728659.

Zum Verschenken

Vielleicht möchten Sie zur Abwechslung mal Gesundheit und Sport spendieren. Unsere Nordic-Cross-Skating-Kurse können Sie auch als Gutscheine erwerben.

Für Unternehmen und Gruppen

Gerne bieten wir unsere Kurse für Ihre Firma, Verein, Gruppe als Team Building, Spaßveranstaltung oder bei Gesundheitstagen an. Auch bei Ihnen vor Ort und in Absprache mit Ihnen an. 

Treffpunkt: Maik Hammerschick | Heinrich-Krumm-Straße 20 | 63073 Offenbach
Bitte unbedingt telefonisch oder per E-Mail mit Telefonnummer anmelden.

Am besten bringen Sie eine kleine Auswahl an Sport- und Trekkingschuhen mit. Langlaufschuhe gehen auch, sind aber im Sommer ziemlich warm. Die Waden sollten nicht unbekleidet sein, da das Polster der Wadenschale etwas reiben kann. Ansonsten bitte in Sportkleidung kommen, eventuell auch Kleidung zum Wechseln und etwas zum Trinken mitbringen.

Häufig gestellte Fragen

Skike – was bedeutet das?

Das Wort „Skike“ ist eine Wortkreation, die aus den Begriffen „Skate“ und „Bike“ besteht. Das Wort „Skate“ kann ebenfalls durch „Ski“ ersetzt werden.

Anfänge der Sportart

Skiken wurde in der Mitte der 1970er Jahre durch den Österreicher Otto Eder ins Leben gerufen. Der Österreicher pflegt eine Vorliebe fürs Basteln. Deshalb konzipierte Eder sogenannte Crossskates, die als Basis für die späteren Skikes dienten. Um Sportgeräte für eine Kombination aus Skaten, Ski-Langlauf und Biken zu ermöglichen, verband Otto Eder zwei luftbefüllte Reifen vorn und hinten mit einem Fußtritt aus Metall. Dieser Fußtritt ist in weiten Teilen mit einer Stepper-Fläche von Crosstrainern vergleichbar. Sportler stellen sich auf diese Stepper-Fläche, um die Schuhe wiederum auf einer Halterung zu fixieren. Als Halterung stehen entweder Ratschgurte oder Klettverschlüsse zur Verfügung. Während die ersten Skiker noch bis zu vier Kilogramm wogen, sind heutige Ausführungen mit einem Gewicht von etwa zwei Kilogramm wesentlich leichter. Seit der Jahrtausendwende werden Skikes in Massenanfertigung hergestellt.

Wodurch zeichnen sich gute Skikes aus?

Ein Skike bzw. Skikes sind Utensilien einer mittlerweile beliebten Sportart, die es noch gar nicht so lange gibt. Immer mehr Freizeit- und Leistungssportler gehen hierbei einer längst bekannten Sportart nach, die Sie auch unabhängig von der Jahreszeit betreiben können.

Die wichtigsten Eigenschaften eines Skikes im Überblick

Skikes sind mit komfortablen Luftreifen ausgestattet, die sich durch eine sehr gute Bremswirkung, starke Richtungsstabilität und sehr gute Bodenhaftung auswirken. Die Luftreifen sorgen dafür, dass Skikes nicht nur für glatten Asphalt, sondern ebenfalls für Fahrten auf dem Gelände geeignet sind. Auf nasser Fahrbahn ist es ebenfalls problemlos möglich, auf dem Terrain ohne größere Risiken und uneingeschränkt zu skiken. Aufgrund der guten Bodenhaftung garantieren Skikes einen zuverlässigen Geradeauslauf sowie kurze Bremswege. Zudem wirkt der lange Radstand der Skikes einer erhöhten Unfallgefahr entgegen.

Vorteile der Bremsen

Ein wichtiges Merkmal von Skikes sind zuverlässige sowie gut dosierbare Bremsen, die über leichtes Zurückdrücken mit den Unterschenkeln betätigt werden. Die Bremsen sind durch ihre Position einfach und praktisch in jeder Fahrsituation erreichbar. Mit einer amtlich bestätigten Bremswirkung von 6,5 m/s2 erreichen Skikes ähnliche Werte wie eine gut funktionierende Fahrradbremse. Durch diese Funktionsweise bieten die Sportgeräte ein hohes Maß an Sicherheit, sogar bei höheren Geschwindigkeiten. Mit dieser Eigenschaft sind Skikes anderen Sportgeräten wie Skirollern oder Inlineskates einen großen Schritt voraus.

Einteilung in Universalgrößen

Weil die Skikes variabel einstellbar sind, steht einem Skiken mit stabilem Schuhwerk wie Wanderschuhen nichts im Wege. Bei Fahrten auf unwegsamem Gelände oder auf längeren Tagestouren spricht unterwegs deshalb nichts dagegen, ohne die Skikes weiter zu wandern oder in Gaststätten einzukehren. Eine Nutzung der Skikes für Anfänger ist ebenfalls unkompliziert möglich, da sportlich aktive Menschen die Technik schnell erlernen können. Um allen Ansprüchen gerecht zu werden, stehen auf dem Markt mittlerweile sogenannte Skike S oder Kids Skike zur Verfügung. Diese Skikes sind für Kinder oder Personen mit kleinen Füßen geeignet. Die Skikes decken Schuhgrößen von 28 bis 38 ab. Die S- und Kids-Modelle sind ebenfalls mit zwei Bremsen und Luftbereifung ausgestattet.

Hohe Geschwindigkeiten

Im Gegensatz zu sogenannten Speedskates besitzen Luftreifen der Skikes einen ungefähr dreimal so hohen Rollwiderstand. Darauf basierend ist die Bodenhaftung ebenfalls dreimal so hoch. Während sich die stetige Skiking-Geschwindigkeit auf durchschnittlich 15 bis 25 km/h beläuft, ist bei Sprints ein Maximum von 40 km/h möglich. Auf schweren Böden verlangsamt sich die Geschwindigkeit automatisch.

Sportart für On- und Offroad-Terrain

Reifen der Skikes haben einen Durchmesser von rund 15 Zentimetern. Zudem besitzen die Sportgeräte eine Wadenbremse. Einer der größten Vorteile der Trendsportart besteht darin, dass sportlich aktive Menschen der Freizeitbeschäftigung on- und offroad nachgehen können.

Unterwegs mit Skikes: Worauf achten?

Bei der Wahl von geeignetem Terrain fürs Skiking sind der Vielfalt nur wenige Grenzen gesetzt. Ob auf Asphalt, Schotter, Pflaster, Feld- und Waldwegen – nach Aussagen der Hersteller sind Skikes für all diese Untergründe geeignet. Details wie die Rücklaufsperre, der robuste Rahmen und die Luftbereifung sorgen dafür, dass Fahrten auf unebenem Terrain einfach möglich sind.

Unterwegs mit Skikes: Tipps für die passende Schutzausrüstung

Damit Freizeitsportler die Skiking-Tour in vollen Zügen genießen können, spielt die Schutzausrüstung eine wichtige Rolle. Ein wichtiger Bestandteil sind Hand-, Knie- und Ellenprotektoren.

Unterwegs mit Skikes: Tipps für die passende Schutzausrüstung

Damit Freizeitsportler die Skiking-Tour in vollen Zügen genießen können, spielt die Schutzausrüstung eine wichtige Rolle. Ein wichtiger Bestandteil sind Hand-, Knie- und Ellenprotektoren.

Handprotektoren: Worauf achten?

Als Handprotektoren kommen beispielsweise Langlaufhandschuhe in Betracht. Im Gegensatz dazu sind Fahrrad-Handschuhe oder Wrist Guards nur bedingt fürs Skiken geeignet. Bei diesen Handschuhen ist es problematisch, die Stöcke optimal zu halten. Fahrrad-Handschuhe schützen Fingernägel und Fingerkuppen nur unzureichend. Als Protektoren für Knie und Ellenbogen sind die Modelle geeignet, die bereits vom Inline Skating bekannt sind.

Maximale Sicherheit mit dem passenden Helm

Ein Helm ist für Skiken zwingend erforderlich, um folgenschwere Verletzungen bei einem Unfall zu vermeiden. Hierbei sollten Freizeitsportler bedenken, dass ein einfacher Fahrradhelm nicht genügend Schutz bietet. Fahrradhelme besitzen keinen Kinnschutz, der für die Ausübung der Sportart jedoch von Vorteil ist. Im Idealfall entscheiden Sie sich für einen Helm, der

  1. eine CE-Kennzeichnung besitzt,
  2. den Richtlinien der EN 1078-Norm entspricht,
  3. der mit Lüftungsschlitzen einschließlich Netzeinlagen ausgestattet ist und
  4. leicht einstell- sowie verschließbare Befestigungsriemen besitzt.

Bitte denken Sie vor dem sportlichen Training daran, den Helm auf Stabilität und Festigkeit zu überprüfen. Ein Austausch nach einem Sturz ist auch dann zwingend erforderlich, falls von außen keine Bruchstellen sichtbar sind. Fällt der Helm stattdessen zu Boden und sind danach keine Schäden sichtbar, ist ein Wechsel nicht zwingend erforderlich.

Geeignete Ersatzräder und Schutzbrille

Ein Ersatzrad dient oftmals als Rettung in der Not. Geht ein Rad unterwegs kaputt, sind Sie wesentlich flexibler und mobiler, wenn Sie ein weiteres Rat zur Hand haben. Ein Schutz der Augen mit einer Schutzbrille minimiert das Risiko an Belastungen oder Erkrankungen des Auges. Diese Risiken entstehen beispielsweise durch eine hohe Belastung durch UV-Strahlen, kleine Steine, Insekten, Staub oder Zugluft.

Praktische Tasche für unterwegs

Taschen sind ideal dafür geeignet, um Cross Skates, Laufstöcke und die Schutzausstattung im Auto zu transportieren. Damit die Tasche ihren Zweck erfüllt, sollten Sie nicht nur ein stabiles und robustes Modell auswählen. Im Idealfall bietet die Tasche den erforderlichen Platz und hat kleine Seitentaschen, die genügend Stauraum für kleinere Utensilien wie Ersatzräder, Handschuhe oder die Sportbrille bietet. Die Wahl des richtigen Modells hängt von persönlichen Bedürfnissen wie dem eigenen Geschmack ab. Im Idealfall entscheiden Sie sich für Taschen, die gepolsterte und längenverstellbare Gurte bzw. Trageriemen besitzen. Außerdem sollten Sie die Bag der Größe Ihrer Skates anpassen. Einerseits sollte die Tasche nicht zu schnell verrutschen. Allerdings sollte die Tasche auch nicht größer als tatsächlich erforderlich sein. Wünschen Sie Antworten auf offene Fragen rund ums Thema Schutzausrüstung? Dann wenden Sie sich an uns. Zu diesem und vielen weiteren Themen haben wir natürlich immer ein offenes Ohr für Sie.

Skike fahren: Die häufigsten Fehler

Wer die Kunst des Skikens erlernen möchte, sollte die häufigsten Fehler vermeiden. Können Freizeitsportler bereits auf Langlauf-Erfahrungen zurückblicken, ist dieses Know-How gewiss von Vorteil. Viele Fehler beziehen sich auf den Umgang mit Skistöcken.

Falsche Stocklänge

Zu kurze oder zu lange Stöcke wirken einer guten Schubtechnik entgegen. Bei der Wahl der Stöcke ist es wichtig, dass die Grundposition der Läufer hierbei aufrecht ist. Eine angepasste Stocklänge ist deshalb zwingend erforderlich, um beim Skiken die erhofften Ziele zu erreichen. Zudem spielen die Gegebenheiten des jeweiligen Terrains eine wichtige Rolle.

Klammergriff und falscher Rhythmus

Der sogenannte Klammergriff ist beim Nordic Skating ebenfalls unproduktiv. Deshalb sind Sie beim Skiken gut beraten, die Stöcke nicht zu fest anzupacken und die sogenannte Öffnungsphase der Hand einzusetzen. Andernfalls verlieren Läufer die Stöcke schnell aus der Hand. Ebenso wie beim Langlauf spielt es beim Skiken eine wichtige Rolle, Lauftechnik sowie Stockeinsatz harmonisch aufeinander abzustimmen. Das bedeutet, dass Stockstich, Stockschub und die Ausstemmphase zueinander passen müssen. Diese Technik erlernen Sie beispielsweise bei unseren Kursen.

In falscher Sicherheit wiegen

Insbesondere Anfänger nutzen die Skike-Stöcke häufig, um den Bremsvorgang zu unterstützen oder damit Balance zu halten. Wer die Stöcke jedoch für diesen Zweck einsetzt, muss mit schweren Verletzungen rechnen. Ein wichtiger Bestandteil unseres Skike-Trainings besteht deshalb darin, einige Teile des Trainings ohne Stock zu meistern. Dadurch erlernen Freizeitsportler, wie sie sicher auf ihren Füßen stehen. Weitere positive Nebeneffekte sind der richtige Stockeinsatz und die Fähigkeit, sich besser aufs Laufen zu fokussieren.

Richtige Position der Stöcke

Stechen Freizeitsportler die Stöcke zu weit vorn zwischen den Beinen ein, riskieren sie, beim Ausstemmen am eigenen Fuß vorbeizufahren. Allerdings ist es beim Skiken überhaupt nicht notwendig, sich über die Stöcke zu bewegen. Der Stock ist beim Skiken am Vorderrad jedoch fehl am Platz. Bezüglich dieser Technik und zur Vermeidung des Fehlers stehen wir Ihnen bei unseren Kursen ebenfalls gern zur Seite.

Abgebrochene Spitzen vermeiden

Beim Skiken sind die Stöcke zwingend erforderlich, um beim Skating Schwung zu holen. Allerdings ist es nicht ausgeschlossen, dass die Stöcke auf glattem Untergrund wegrutschen. Das erhöhte Risiko ist dem Umstand geschuldet, dass trainierte Skater ihre Stöcke bei der Sportart eher wenig gekippt in den Untergrund stechen. Zudem wirkt sich die richtige Kraftdosierung maßgeblich auf die Fortbewegung aus. Wenden Sie beim Skiken zu viel Kraft an, müssen Sie damit rechnen, dass die Spitzen abbrechen. Ein zu hoher Kraftaufwand ist jedoch oftmals auf Unsicherheiten beim Laufen zurückzuführen. Laufen Sie jedoch auch ohne die Stöcke sicher, müssen Sie die Stockspitzen überhaupt nicht zu stark einsetzen.

Nach innen knickende Fußgelenke

Nach innen knickende Fußgelenke sind beim Skiken ein Problem, das vielen Hobbysportlern gewiss vom Schlittschuh laufen bekannt ist. Nach innen geknickte Sprunggelenke stellen allerdings nicht nur ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar, sondern wirken zugleich der Bewegung entgegen. Stattdessen ist es sinnvoll, unterwegs auf den Außenkanten zu fahren und hierbei sicherer zu balancieren. Beim Training ist es wichtig, dass sich die Hüfte und Augen in der Spur der eigenen Skates befinden. Zudem sollten Skater darauf achten, stets gerade Linien zu laufen. Wer diese Fehler vermeidet, kann mit dem Skikes angenehm und schnell über jeglichen Untergrund gleiten.

Bewegung der Gelenke

Das Sturzrisiko erhöht sich automatisch, falls es an der Federung mangelt und Gelenke sowie die Muskulatur zu sehr angespannt werden. Dieser Fehler passiert Anfängern besonders häufig, da gebeugte Gelenke Unebenheiten schneller abfedern. Eine Schlüsselrolle nimmt eine gute trainierte Oberschenkelmuskulatur ein, die beispielsweise durch ausreichende Übungen dieser Körperpartie gestärkt wird. Sind die Voraussetzungen für einen sicheren Stand gewährleistet, profitieren die Sprunggelenke, Knie und die Hüfte ebenfalls davon.

Position der Füße

Weit nach oben gezogene Beine sind beim Skiken ebenfalls von Nachteil. Wer die Beine zu weit nach oben zieht, kann die Beine beim Training oftmals gar nicht mehr richtig schließen. Allerdings wirkt sich diese Körperposition nachteilig auf den eigenen Fahrrhythmus aus. Deshalb sind Sie als Freizeitsportler gut beraten, Ihre Füße stets flach heranzuziehen.

Zu kurze Gleitphasen

Ein ungünstiger Laufstil und unsicherer Stand sorgen dafür, dass Gleitphasen zumeist zu kurz ausfallen. Die mit Skiken einhergehende Leichtigkeit geht bei zu kurzen Gleitphasen schnell verloren. Möchten Sie diese Fehler von Anfang an vermeiden, sollten Sie Stöcke und Cross Skates so auswählen, dass alle Sportutensilien der Körpergröße genau angepasst sind. Somit legen Sie eine wichtige Grundlage, um erfolgreich und effizient zu skaten. Dennoch ist regelmäßiges Training unerlässlich, um einen sicheren Stand zu erarbeiten und die Balance beim Skiken so gut wie möglich zu halten.

Ist es schwierig, Skiken zu erlernen?

Der Schwierigkeitsgrad des Skike-Trainings hängt neben sportlichem Talent von etwaig vorhandenen Vorkenntnissen ab. Wer bereits Langlauf-Skating beherrscht, ist gewiss dazu in der Lage, Beine sowie Arme schnell und einfach zu koordinieren. Allerdings weicht die Stocktechnik beim Skiken von der Langlauf-Skating-Technik ab. Setzen Hobbysportler die Stöcke wie beim Langlauf ein, ist das Sturzrisiko sogar erhöht. Zudem drohen bei der gleichen Anwendung Schäden an den Stöcken. Zudem weichen der Abstoß sowie die Schwerpunktlage und die Brems- sowie Stabilisationstechnik voneinander ab.

Skiken als völlig neue Sportart betrachten

Aus diesen Gründen sind Hobbysportler gut beraten, wenn sie sich beim Skiken auf eine völlig neue Sportart einstellen. Möchten Sie die sportlichen Herausforderungen so souverän wie möglich meistern, sollten Sie regelmäßig längere Trainingseinheiten wahrnehmen, um sich effektiv auf die Technik zu konzentrieren und mit den praktischen Anforderungen vertraut zu machen. Erfahrungsgemäß fühlen sich Hobbysportler nach rund zehnstündigem Training so sicher, dass Sie dann bereits erste ausgedehnte Touren einplanen können. Zudem ist es in der Trainingsphase unerlässlich, mit kurzen Pausen das Erlernte Revue passieren zu lassen und sich immer wieder auf die neue Technik zu fokussieren. Auf diese Weise gelingt es Ihnen, die Fehler zu korrigieren, die sich zum Trainingsbeginn eingeschlichen haben.

Maik Hammerschick
Philipp-Reis-Straße 6
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Öffnungszeiten
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